Fertig.

Es ist vollbracht. Die Dorfbewohner können sich über Wasser freuen. Wir haben ein kleines Wunder geschaffen. Ein klitzekleines. In einem Jahr 2016, in dem so viel schief gelaufen ist, strahlt ein solches Ereignis umso mehr Wärme, Zusammenhalt und Verständigung aus. Auch Vertrauen ist bei diesem Projekt so wichtig gewesen. Die Spender haben mir ihr Geld (es gab allein drei Großspenden in Höhe von 1.000 €) anvertraut und ich wiederum habe es Ang Kaila, Yangjee und Pembas Sohn Nawang...

Water is Coming

Es ist soweit, die Menschen haben Wasser. Nach sehr langen Transportpausen durch extrem lange Schlechtwetterphasen in der vergangenen Monsun-Zeit, konnten nun endlich Ende November, nach der Trekking-Season, alle restlichen Rohre, Hähne und Tanks nach Lukla geflogen werden. Während ich diese Zeilen schreibe, werden die letzten Spatenstiche und Hausanschlüsse gemacht, das Wasser fließt. Wir haben ein Jahr gebraucht, um das so hinzukriegen. Das ist fast gar nichts. Es ist ein kleines,...

Pembas Vermächtnis

Vor acht Tagen ist Pemba gestorben. Sein Leberkrebs hatte so weit gestreut, dass ein Weiterleben nicht möglich war. Er hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder, Enkel und einen riesigen Kreis von Personen, die ihm nahe waren. Sein Leben vom einfachen und bitterarmen Träger bis zum wohlhabenden Touristenführer war geprägt von Hilfe für andere. Er war Bürgermeister, Bergführer und inoffizieller Botschafter seines Landes. Er trat ein für Bildung, Umweltschutz und sanften...

Das Wetter und andere schlechte Nachrichten

Das Wetter im Sommer war so schlecht, dass es zu wenige Flüge nach Lukla gab. Es ist ja Regenzeit und da regnet es natürlich. Aber in dieser Monsunzeit war es besonders regnerisch, stürmisch und wolkig. Will heißen: es konnte vor dem Anbruch der Touristen-Saison nicht alles Baumaterial nach Lukla transportiert werden. Jetzt muss jeder Flug für Touristen verwendet werden, Cargo muss bis auf einige Lebensmittel ausfallen. Es stellt sich die Frage, ob man Träger bezahlt. Das würde die...

Es geht los.

Am vergangenen Dienstag habe ich 7.027,12 Euro auf das Konto von Pembas Sohn überwiesen. Inklusive der 760 Euro, die ich schon dort gelassen hatte sind also jetzt 7.787,12 Euro für Leitungen, Tanks, Verbindungsstücke, Zaun, Luftfracht und Arbeitszeit in Nepal. Das ist viel Geld. Aber für die Wasserversorgung von 16 Familien in Bosum und die Verbesserung der Wasserversorgung der gesamten Bevölkerung von Chaurikharka (56 Familien) ist das ganz schön wenig. Hier ist die Tabelle der...

Zwischenstand

Fast drei Monate ist es her, wir haben 9.428,86 Euro gesammelt, 760,00 Euro sind schon in Nepal. Jetzt heißt es kämpfen. Und zwar dafür, dass uns genaue und detaillierte Informationen vorab geschickt werden. Das wird geschehen, schließlich bin ich Schwabe. Pemba war zu einem längeren Krankenhausaufenthalt in Delhi in Indien. Es sei alles in Ordnung, sagt sein Sohn Nawang, der die Kommunikation übernommen hat. Ang Kaila ist im Moment schwer zu erreichen. Wir müssen uns nun den...

Einladung

Am Freitag, dem 18. März gibt es im REH in der Kopenhagener Str. 17 in Prenzlauer Berg einen kleinen Bildervortrag über mein Projekt. 19 Uhr geht’s los, der Eintritt ist frei. Hier ist der newsletter dazu. Und hier gibt es ein Interview mit mir über das Projekt.

Geld

Es ist schon einige Zeit seit meiner Rückkehr vergangen. An den Luxus habe ich mich ruck zuck gewöhnt. Die Zeitumstellung brauchte etwa zwei Wochen, um in meinem Hirn anzukommen. Ich habe oft telefoniert. Mit Pemba, mit Sitaram. Das Wasserprojekt nimmt konkrete Formen an. Herr Sonam hat das Gebiet mehrfach besucht und die Planung steht. Aber wir reden von Nepal. Da dauert alles ein bisschen länger. Die Kostenaufstellung habe ich noch nicht. Sobald ich die habe, veröffentliche ich sie...

Happy New Year!

Gestern war Neujahr. Buddhistisches Neujahr. Das Jahr 2143, das Jahr des Feueraffen. Es ist der Beginn einer mehrtägigen Feier, auf die sich die buddhistischen Sherpa lange freuen. Zur Einstimmung gab es am vergangenen Freitag ein kleines Erdbeben der Stärke 5,5. Es ist so gut wie nichts passiert außer großer Aufregung, aber es zeigt, dass jederzeit wieder alles vorbei sein kann. Nach einer Woche wieder in Deutschland ist der Schlaf-Wach-Rhythmus einigermaßen wiederhergestellt. Die...

Flugzeuge

Wenn das Wetter passt, fliegt man in 25 Minuten von Lukla nach Kathmandu. Das ist der mit Abstand bequemste Weg. Man kann auch in vier Tagen nach Jiri laufen und von dort mit dem Bus 12 Stunden über eine katastrophale Asphaltpiste 200 Kilometer durchgeschüttelt werden. Das ist mit Abstand der unbequemste Weg. Wenn man es eilig hat, und keine Flugzeuge fliegen, muss man in zwei Tagen nach Salleri laufen – einmal gut 5 Stunden und einmal gut 7 Stunden stramm. Von dort nimmt man...

Wasser

In den Augen und für Chaurikharka. Wir werden für das ganze Dorf sauberes und konstantes Wasser zur Verfügung stellen. Dazu braucht man zwei 1000 Liter Tanks, einen 500 Liter Tank und etwa 1000 Meter Wasserleitung. Noch ein paar Verbindungsstücke und Wasserhähne. Und ein Absperrzaun, damit Tiere vom Quellgebiet ferngehalten werden können. Das Ganze kostet etwa 5000 Dollar. Das Ergebnis ist: – unbelastetes Trinkwasser für ganz Chaurikharka – Trinkwasser überhaupt für das...

So!

Das war’s. Haus nicht fertig, aber ich. Keine Schaufel mehr, keine Steine mehr, kein Lehm, kein Holz, kein Staub, kein Hammer, kein Meißel, keine Hacke, kein gar nix mehr. 19 Tage durcharbeiten ist schon was. Und ich war ja ARBEITEN. Nicht arbeiten. Einen Tag habe ich krank gefeiert, okay, aber da war ich auch beschäftigt. Es schmerzen die Hände, der Rücken und Muskeln, von denen ich nichts wusste. Aber ich war ja auch auf einer Baustelle im Hochland von Nepal und nicht im...

Sauwetter

Also angeblich war das früher normal, dass es im Januar schneit. Und Pemba ist auch fest davon überzeugt, dass die Natur jetzt wieder in Ordnung ist. Aber ich muss ehrlich schreiben, dass mir dieser Matsch, diese Wolken, diese Niederschläge jetzt echt reichen. Ich arbeite schließlich draußen. Und außerdem gab es jetzt schon zwei Tage am Stück keine Flüge, nicht mal Hubschrauber. Das ist etwas beunruhigend, denn ich will am Sonntag nach Kathmandu und vorher müssen erst alle vorher...

Chyang

Chyang ist allerhand vergorenes Getreide, das mit heißem Wasser aufgegossen und hernach genossen wird. Der Alkoholgehalt ist unterschiedlich hoch. Manchmal nicht so hoch, meistens sehr hoch. Heute war meistens. Als deutscher Gewohnheitstrinker, auch Quartalssäufer genannt, hat der Ausnüchterungsweg von Chaurikharka nach Lukla im Schnee jedenfalls nicht den gewünschten Effekt gehabt. Jetzt sitze ich hier am Ofen und alles dreht sich. Da muss noch irgendwas anderes mit hervorgegoren...

Wiederholungen

Ich würde mich wiederholen schreibt eine Freundin. Wie recht sie hat. Jeden Tag wiederhole ich mich. Ziemlich genau jeden Tag ziemlich genau gleich. Was soll ich sonst machen? Mal eben ins Theater geht nicht. Eine kleine Ausfahrt auf dem Rennrad gestaltet sich nicht nur wegen des fehlenden Rennrads schwer. Ein aufregendes Date mit einer schönen Nepalesin geht wegen der Sprachbarriere nicht und Touristinnen sind gerade keine da. Und auch der Besuch eines Museums oder eines Konzertes...

Affen

Das Ende der Steine zieht sich doch noch etwas. Ein bisschen Steingewicht auf der Dachträgerkonstruktion muss noch sein, damit sie hält. Das haben wir heute erledigt. Außerdem müssen die restlichen Steine aus dem Hausinneren  gewuchtet werden. Auch schön anstrengend. Einen weiteren Baumstamm haben wir geholt, der scheint aber schon etwas länger gefällt worden zu sein. Das ist der oberste Balken am Dachfirst. Zwei Fenster an den Giebelseiten kamen noch dran. Dann ist sie wohl bald...

Das Ende der Steine

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen, aber es nährt sich. Ein Ende der Steinarbeiten ist in Sicht. Heute wurde die letzte Schnur gespannt und die Lücken schließen sich. Der Dachstuhl ist jetzt dran. Endlich. Und immer wenn es fast rum ist, geht es nochmal richtig gut. „You are very perfect today.“ Ich liebe diesen Honig an meinem Bart. Eigentlich könnte es jetzt an das nächste Haus gehen, aber lieber setze ich mich bald ins Flugzeug und kehre in die Komfortzone zurück. Ich...

Erster Stock

Jetzt ist es so weit. Wir arbeiten auf einer Höhe, von der zu stürzen weh täte. Zumal da unten vor allem harte, unförmige Steine liegen. Heute wurden auf den Längsstamm Querbalken gelegt und auf die Querbalken die Bretter des unteren Gerüstes, das damit verschwand. Wir arbeiten nun also auf dem Dachboden. Das hat Vorteile. Die Aussicht ist grandios, man merkt, dass es voran geht und der Staub zieht schneller ab. Das hat auch Nachteile. Die Steine müssen hochgewuchtet werden, man...

Holz

Heute ist ein besonderer Bautag gewesen. Es wurde mit Holz gearbeitet. Mit frischem Holz. Genauer gesagt wurde eine Kiefer gefällt, gehäutet und als Längsbalken oberhalb der Fensteroberkante eingesetzt. Als Bauneuling erschließt sich mir die Funktion des illegal geschlagenen Baumes noch nicht so ganz. Aber das ist ja das Spannende. Ich verstehe kein Wort, mache nur das, was mir gesagt wird und lasse mich überraschen. Wir haben diesen etwa zehn Meter langen Stamm aus dem Wald um die...

Niederschlag

Ja gibt es denn so was? Mitten in der Cold and Dry Season regnet es? Also Regen im weitesten Sinn. Mehr oder weniger eingehüllt von feuchten Wolken waren wir. Was die Sache nicht angenehmer macht. Wolken heißt kalt und nass heißt noch kälter. Man kann sich wieder mal Schöneres vorstellen. Ich erinnere gern an die ayurvedische Wellness auf oder in Sri Lanka. Bei 25 Grad plus im Durchschnitt. Nur wird so halt kein Haus fertig. Und das wird irgendwann fertig! Wir sind jetzt fast...

Bergfest

Irgendwie komisch ist das. Einerseits zähle ich die Tage bis fertig. Andererseits habe ich täglich neue kleine Erlebnisse, die diesen Aufenthalt hier so wertvoll machen. Für mich und hoffentlich auch für die Chaurikharkianer. Heute Morgen wurde ich gestellt. Nichtsahnend begab ich mich auf leicht gepuderzuckerten Wegen, bei kristallklarer Luft (der erste Niederschlag, den ich hier erlebte, bzw. verschlief) zu meiner Baustelle, als mich im Ortszentrum Chaurikharkas Tenzing Sherpa in...

Wachstum

Das Haus wächst deutlich. Vielleicht vier, fünf Prozent pro Tag. Was wächst noch? Die Wahrscheinlichkeit, dass wieder ein Erdbeben alles niederreißt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nepal noch mehr ausblutet, weil sich die grenznahen Bevölkerungsgruppen nicht mit der neuen Regierung einigen können. Und die Inder nichts unternehmen, um die Blockade der Grenze aufzulösen oder die Blockade vielleicht sogar gut finden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kathmandu irgendwann im Dreck und Chaos...

Steine

Zuerst wollte ich diesen Artikel „Selbstzweifel“ nennen. Über Steine zu schreiben, erscheint mir jedoch weniger uninteressant. Es gibt große und kleine, harte und weiche, schwere und leichte, dunkle und helle, gerade und krumme, scharfe und stumpfe, kalte und warme, gerissene und nicht gerissene, bröselnde und eisenhart konglomerierte, duftende und schweflige und so weiter. Passt alles auch auf Selbstzweifel? Gut so. Das Maurern in Deutschland ist ja ein Lehrberuf, der...

Sonntag

In Nepal ist eigentlich der Samstag der Sonntag. Insofern war heute ein ganz normaler Arbeitstag.  Im Gegensatz zu gestern. Aber auf den Baustellen der Wanderarbeiter ist weder Samstag noch Sonntag. Das heißt, es wird gearbeitet bis fertig. Ohne Ruhetag. Danach geht es zur nächsten Baustelle. Wieder vier Wochen durcharbeiten oder bis fertig. Und das ganze so lange bis kein Auftrag mehr. Unsere Truppe hat danach noch einen Auftrag und dann geht’s erstmal heim zu Frau und Kind...

Struktur

Morgens sieben Uhr aufstehen, kleines Frühstück, acht Uhr losgehen, viertel vor neun mit der Arbeit beginnen, zehn Uhr Mittagessen, bis elf Pause, elf bis eins Arbeiten, ein Uhr Teepause, halb zwei bis drei arbeiten, drei Uhr Teepause, halb vier bis viertel vor fünf Arbeiten, 50 Minuten zügiges Heimgehen (Ankunft in Lukla vor Einbruch der Dunkelheit), Waschen mit Eiswasser, in den leicht temperierten (frostfrei zumindest) Speiseraum gehen, bloggen, halb sieben Abendessen...

Fortschritt

Es geht voran. Alle Fenster sind aufgesetzt. Hatte ich eigentlich schon erzählt, dass es keine Schrauben gibt? Die Fenster werden mit einigen wenigen Nägeln zusammengehalten. Die Nägel wurden allesamt mindestens schon einmal benutzt. Sind sie krumm, werden sie kurz begradigt oder trotz 90 Grad Winkels einfach eingeschlagen. Die Geschicklichkeit der Zimmerleute ist eine weitere Bewunderung wert. Okay, es ist alles etwas rudimentär, auch bestünde man damit wahrscheinlich nicht die...

Der dritte Tag

Einen Tag habe ich ja krank gefeiert, also war heute der dritte Arbeitstag. Und der war es wirklich. Nix läuft. Angefangen hat es mit einer schlaflosen Nacht, dann erfrischenden minus 17 Grad am Morgen, sowohl draußen als auch drinnen. Ein schöner, aber kalter Spaziergang zur Arbeit lässt mich der Frage nachgehen, warum ich nicht lieber weiterspaziere, statt mir an messerscharfen Steinabbrüchen die Finger aufzureißen, mir an eilig selbst gebastelten Gerüsten Spreißel (das sind...

Ausländer

Ja, der bin ich. Für alle, die an der Baustelle vorbeigehen, seien es Träger, Bauern, Viehhirten oder einfach Neugierige bin ich so eine Art bunter Hund. Völlig ungehemmt schauen sie mich lachend an. Und nicht etwa nur kurz. Nein. Vor allem Kinder halten das auch schon mal eine halbe Stunde durch. Ich frage Ang Kaila, den Bauherren, warum die mich denn alle auslachen. Er übersetzt für mich, dass alle voll der Freude seien darüber, was für ein Glück er habe. Das Haus entstehe unter...

Essen

… ist hier anders. Die Umstellung quittiert der Körper manchmal mit Ablehnung. Unter einer solchen Ablehnung litt ich heute Nacht. Ich schleppte mich dennoch pflichtbewusst zur Arbeit, um mich dann sofort wieder zurück zu schleppen und den Tag schlafend zu verbringen. Jetzt starte ich einen Nudelsuppenversuch. Vielleicht war es der Sherpa-Tee mit Salz, Butter und grobem Weizenmehl, vielleicht der Rettich, vielleicht die lauwarmen Linsen vom Dal Bhat. Egal. Die Ablehnung ist...

Ich baue ein Haus

Heute habe ich angefangen, beim Wiederaufbau des Hauses zu helfen. Gebaut wird mit den eingestürzten Steinen und Lehm aus dem Boden als Mörtel. Der Stein, der nicht passt, wird passend geklopft. Hammer, Meißel, Schnur, fertig ist der Maurer. Wir sind zu elft mit den Besitzern Ang Kaila und Yangjee. Die acht „Mitarbeiter“ schlafen nebenan im notdürftig wieder aufgebauten Stall. Eine Kochstelle ist auch eingebaut, dort wird für uns alle gekocht. Also für uns, die Arbeiter....

Chaurikharka

Ein Ausflug ins Katastrophengebiet stand heute an. Von der Katastrophe zeugen eingestürzte Häuser, vom Einsturz bedrohte Häuser und noch viel Bautätigkeit. Die meisten wieder aufgebauten Häuser wurden verständlicherweise zwar, aber zum Leidwesen der Ästheten in einer Holz-Metallplatten-Konstruktion errichtet. Das Trauma der Menschen ist so groß, dass sie Steinhäusern nicht mehr vertrauen. Acht Monate nach dem Beben sollten die Menschen wieder aus den Zelten in ihre Häuser ziehen...

Pemba

Fünf Uhr dreißig holt mich das Taxi ab. Erst mich, dann Pemba. Der Fahrer muss Sprit sparen und deswegen den kürzesten Weg nehmen. Am Flughafen angekommen ist Pemba ein weiteres Mal traurig und überrascht. Normalerweise ist hier auch im Januar dichtes Gedränge. Das Ausbleiben von Touristen und der Treibstoffmangel haben auch hier das Flugaufkommen auf 10 % der üblichen Menge schrumpfen lassen. Das Wetter ist nicht gut in Lukla, weswegen der Flug erstmal nicht stattfinden kann. Zeit...

Kathmandu

Einen Tag verbringe ich in Kathmandu. Der erste Eindruck ist schlimmer als gedacht. Zwar sind viele Häuser von den Erdbeben verschont geblieben oder wieder aufgebaut. Viel schlimmer allerdings wiegt die politische Situation. Die Menschen leiden unter der Blockade der Grenze zu Indien. Nepal hat seit Anfang des Jahres eine neue Regierung und ist nun nicht mehr eine hinduistische Königsherrschaft, sondern eine föderale und säkulare Republik und hat seit September eine neue Verfassung....

Fertig zum Aufbruch

Eine gewisse Nervosität beschleicht mich. Jetzt geht es wirklich los. Ich weiß ja, wie es dort ist. Kenne Kathmandu, Lukla und Chaurikharka. Kenne ein paar Nepalesen, weiß, dass sie sehr freundlich und liebevoll sind. Dennoch frage ich mich, wie sie mit mir umgehen werden, dessen Gepäck sie nicht tragen müssen, den sie nicht führen oder bedienen müssen. Ich möchte einer von ihnen sein für eine kurze Zeit. Natürlich hoffe ich auch, wirklich helfen zu können. Ich hoffe, etwas ganz...

Auf nach Nepal

Ich habe mich entschlossen, vom 7. Januar bis 3. Februar 2016 in Nepal zu helfen. Der November 2014 schenkte mir eine wunderbare Zeit als Tourist im Everest-Gebiet. Gut vier Wochen habe ich das Gebiet erlaufen, viele tolle Menschen kennengelernt und unvergessliche Naturerlebnisse gehabt. Jetzt möchte ich etwas davon zurückgeben und habe mich an Pemba gewandt. Er ist renommierter Bergführer und Reiseleiter, hat viele Projekte gestartet, um den Leuten um Lukla zu helfen. 1978 stand er...