Pembas Vermächtnis

Vor acht Tagen ist Pemba gestorben. Sein Leberkrebs hatte so weit gestreut, dass ein Weiterleben nicht möglich war.

Er hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder, Enkel und einen riesigen Kreis von Personen, die ihm nahe waren. Sein Leben vom einfachen und bitterarmen Träger bis zum wohlhabenden Touristenführer war geprägt von Hilfe für andere. Er war Bürgermeister, Bergführer und inoffizieller Botschafter seines Landes. Er trat ein für Bildung, Umweltschutz und sanften Tourismus. Er war ein Vordenker und viel weiter als manch junge Nepalesen es heute sind. Dank ihm gibt es sehr viele Sherpa, die sein Denken vielleicht weiterleben. Er hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird.

Pembas Tod bewegt mich persönlich sehr.

Pemba

Pemba im Dezember 2014 nach meiner großen Tour, 5 Monate vor dem Erdbeben

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